Um unsere Logistik gezielt weiterzuentwickeln und Transporte künftig verstärkt auf die Schiene zu verlagern, planen wir den Bau eines eigenen Güterzuganschlusses in Geseke. Damit reagieren wir auf steigende Anforderungen im Markt und schaffen gleichzeitig die Grundlage für effizientere Abläufe sowie eine langfristig zukunftssichere Infrastruktur an unserem Standort.
Im Zuge des Projekts entsteht eine neue Lagerhalle mit rund 3.500 Quadratmetern Fläche, die speziell auf die Anforderungen moderner Logistikprozesse ausgelegt ist. Dort werden künftig größere Mengen Schüttgut – insbesondere Düngemittel – gelagert, verarbeitet und umgeschlagen. Die Anlieferung erfolgt über den Schienenweg: Die Waggons werden zunächst am Bahnhof bereitgestellt und anschließend gezielt zu unserem Standort transportiert.
Ein zentraler Bestandteil des Projekts ist die technische Umsetzung der Entladung und Weiterverarbeitung. Über ein modernes System gelangt das Material durch Schwerkraft in eine unterirdische Annahmeeinrichtung. Von dort aus wird es über Fördertechnik weitergeleitet und innerhalb der Anlage effizient verteilt. Diese Lösung ermöglicht nicht nur eine schnelle Verarbeitung großer Mengen, sondern sorgt auch für reibungslose und planbare Abläufe im Tagesgeschäft.
Mit dem geplanten Güterzuganschluss verfolgen wir zudem das Ziel, Transporte langfristig von der Straße auf die Schiene zu verlagern. Das reduziert die Abhängigkeit von Straßentransporten und trägt zur Entlastung der Infrastruktur bei. Gleichzeitig erhöhen wir unsere Flexibilität in der Beschaffung und Verteilung von Waren.
Wenn alle weiteren Schritte wie geplant verlaufen, starten die Bauarbeiten noch in diesem Jahr. Die Inbetriebnahme der Anlage ist aktuell für Mitte 2027 vorgesehen. Mit dem Projekt stärken wir langfristig unseren Standort in Geseke und schaffen zusätzliche Kapazitäten für zukünftiges Wachstum.
Auch vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen auf den internationalen Märkten – insbesondere im Bereich Düngemittel und Energiepreise – ist der Ausbau unserer Infrastruktur ein wichtiger Schritt, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Auch die regionale Presse hat über das Vorhaben berichtet.
(Quelle: Der Patriot, 18.03.2026)
