Zum Totengedenken den richtigen Rahmen wählen

Auch im heimischen Garten wird es still

Die Zeit rund um den kirchlichen Gedenktag Allerheiligen läutet in der Natur eine neue Phase ein. Nach dem üppigen Wachstum der Pflanzen in Frühjahr und Sommer beginnt die Ruhe. Kalte Temperaturen sorgen dafür, dass die Sommerbepflanzung vergeht. In heimischen Gärten wird es Zeit für die Wintergewächse. „Es gibt eine Vielzahl frostunempfindlicher Pflanzen“, weiß Jürgen Harth, Pflanzenexperte im Raiffeisen-Markt Paderborn. „Zu den Klassikern gehören Hornveilchen und Stiefmütterchen, die es in vielen Farbkombinationen gibt.“ Auch die Christrose sei sehr beliebt. „Als großflächiger Bodenbedecker hat sich auch in unseren Breiten die Heide etabliert“, weiß Jürgen Harth. Dabei räumt er mit einem häufigen Irrtum auf: „Es gibt zwar die Sommer- und die Winterheide. Aber beide sind frostunempfindlich und damit winterhart.“
Auch hier sind durch das eifrige Bemühen der Züchter diverse Unterarten und Farbstellungen in den Markt gekommen.
Heide bildet mitunter auch die Basis für Pflanzschalen und Gestecke, die Angehörige zu Allerheiligen auf die Gräber stellen. „Bei den Gestecken und Sträußen, die oft mit LED-Lichtern in Kerzenoptik kombiniert werden, arbeiten wir meistens mit Trockenpflanzen und frostunempfindlichem Steckmaterial“, sagt Katja Schmidt, die derzeit in der Floristik-Abteilung viel zu tun hat. „Die Allerheiligen-Tradition ist in unserer Region noch weit verbreitet und so werden die Friedhöfe in unseren Dörfern und Städten zu ganz besonderen Gedenkorten, die auch Gäste anziehen, die keine Menschen betrauern, sondern die stille Atmosphäre – und bei einsetzender Dunkelheit – das Lichtermeer genießen.“
Jürgen Harth und Katja Schmidt freuen sich darüber, dass sie ein wenig zu diesen ganz besonderen Augenblicken beitragen dürfen.

Katja Schmidt (links) und Jürgen Harth präsentieren Herbstliches. Foto: Heiko Appelbaum

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