Raiffeisen Westfalen Mitte spendet 10.000 Euro an Hospiz-Initiative Erwitte-Anröchte e.V.

Würdevolles Leben bis zuletzt in der erwünschten Umgebung ermöglichen

Die Raiffeisen Westfalen Mitte e.G. (RWM) hat ein zentrales Motto: „Wir leben Nähe!“. In diesem Zusammenhang ist es der Genossenschaft immer ein großes Anliegen, sich in der Region zu engagieren. Jetzt konnte sich die Hospiz-Initiative Erwitte-Anröchte über eine stolze Spende von 10.000 Euro freuen.
Einen entsprechenden Scheck überbrachten die RWM-Geschäftsführer Thomas Röper-Schültken und Ralf Stöver sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Ludger Kahr.
„Eigentlich besuchen wir unsere landwirtschaftlichen Kunden in jedem Jahr vor Weihnachten persönlich. Leider war das aktuell nach wie vor nicht möglich und so verzichten wir in diesem Jahr auf Weihnachtspräsente für die Kunden und unterstützen gerne die Hospiz-Initiative auch als Wertschätzung der hervorragenden Arbeit, die hier vom Team geleistet wird“, so Ralf Stöver.
Thomas Röper-Schültken lobte die ehrenamtliche Sterbebegleitung durch den ambulanten Hospizdienst als „wertvollen Beitrag für die Menschen in Erwitte und Anröchte“. Ludger Kahr bezeichnete die Tätigkeit der Initiative als „Glücksfall für die Menschen vor Ort: Sie sind immer dann da, wenn Sie dringend gebraucht werden – ob in häuslicher Umgebung oder im Pflegeheim.“
Die Hospiz-Initiative Erwitte/Anröchte e.V. hat sich als ambulanter Hospizdienst im Jahr 2000 in Erwitte gegründet. Heute zählen zum Team 32 Ehrenamtliche; der Verein hat rund 150 Mitglieder.
„Unser Ziel ist es, die Themen Sterben, Tod und Trauer zu enttabuisieren“, sagt der Vorsitzende Hermann-Josef Brinkmann. „Wir betrachten das Sterben als einen Teil des Lebens.“
In der Hospiz-Initiative engagieren sich Frauen und Männer unterschiedlicher Berufe, Altersgruppen und Konfessionen, die sich intensiv mit den Themen Krankheit, Leid, Sterben, Tod und Trauer auseinandergesetzt haben. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter sind nach den Richtlinien des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes e.V., Berlin, ausgebildet. Ein Ziel der Initiative ist es, ein würdevolles Leben bis zuletzt in der erwünschten Umgebung zu ermöglichen.
Erste Ansprechpartnerinnen sind die Koordinatorinnen Karina Böthel und Birgit Dahlhoff. Der Sitz der Initiative befindet sich am Hellweg in Erwitte.
Auf Wunsch begleiten und besuchen Vereinsmitglieder Schwerstkranke und Sterbende zu Hause, im Pflegeheim oder im Krankenhaus. Die Besuchszeit und -dauer sowie die gewünschte Anzahl an Besuchen gestalten sie dabei ganz nach den Wünschen der Menschen, die Hilfe suchen.
Der Verein begleitet auch die Angehörigen und Freunde und bietet eine Trauerbegleitung für Menschen an, die nahe Angehörige oder Freunde verloren haben.
Die Hospiz-Initiative Erwitte-Anröchte ist politisch und religiös ungebunden. „Wir sind für alle Menschen da, die Hilfe benötigen, unabhängig von der Weltanschauung eines jeden Ratsuchenden“, sagt Bernhard Spiegel, der für die Vereinsfinanzen verantwortlich ist. „Unser Dienst ist kostenfrei, sodass Spenden sehr willkommen und nötig sind.“
Die Zuwendung der RWM kommt zum perfekten Zeitpunkt. „Wir wollen mit einem Teil der Summe die Ausbildung in der Trauerarbeit finanzieren“, sagt Karina Böthel. „Weiterhin können wir jetzt die Weiterfinanzierung unseres Vereins-Fahrzeugs gewährleisten“, freut sich Birgit Dahlhoff.

V. l.: Ralf Stöver (Geschäftsführer RWM), Bernhard Spiegel (Finanzvorstand Hospiz-Initiative), Thomas Röper-Schültken (Geschäftsführer RWM), Karina Böthel (Hospiz-Initiative), Ludger Kahr (Aufsichtsratsvorsitzender RWM), Birgit Dahlhoff (Hospiz-Initiative) und Hermann-Josef Brinkmann (1. Vorsitzender Hospiz-Initiative) bei der Übergabe des symbolischen Spendenschecks. Foto: Heiko Appelbaum

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