Raiffeisen Westfalen Mitte eG investiert weiter in die Zukunft

Der Ort für die Generalversammlung der Raiffeisen Westfalen Mitte eG (RWM) hatte Symbolkraft: Erstmals tagte das höchst Gremium der RWM in der 2018 fertiggestellten Saatgut-Aufbereitungshalle an der Bürener Straße in Geseke. Das Gebäude ist seit dem vergangenen Jahr in der Nutzung; mit einem Volumen von rund 5 Millionen Euro war die Anlage die höchste Einzelinvestition in der RWM-Geschichte.

„Die RWM soll weiter behutsam wachsen und auf mehreren Beinen stehen“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Ludger Kahr. Wie richtig es ist, sich auf mehrere Geschäftsfelder zu konzentrieren, hat der vergangene Dürre-Sommer gezeigt. „Wir sind mit einem blauen Auge davongekommen“, bilanzierte RWM-Vorstand Ralf Stöver. „Der Ertrag im Bereich Agrar ist in 2018 gesunken, während die Geschäftsfelder Energie, Einzelhandel und Futtermittel leicht wuchsen.“
Insgesamt können sich die Mitglieder der RWM aber über ein deutlich positives Jahresergebnis freuen. Für 2018 betrug es rund eine Million Euro nach knapp 1,2 Millionen Euro in 2017.
„Unsere Branche steht mehr denn je vor großen Herausforderungen, die – wenn man die Witterung betrachtet – kaum zu kalkulieren sind“, sagte Ludger Kahr.
Vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung des Online-Handels freute sich Ralf Stöver über die gute Entwicklung der Raiffeisen-Märkte: „Die persönliche Beratung durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird von der Kundschaft honoriert. Unser Motto „Wir leben Nähe!“ kommt an.“
Im Bereich Agrar erwartet Ralf Stöver ein stagnierendes Wachstum. „Sie können sich auch in Zukunft auf die gewohnt hohe Qualität der Futtermittel und große Flexibilität verlassen“, versprach der Vorstand den anwesenden Mitgliedern, die zum großen Teil in der Landwirtschaft verwurzelt sind.
Der RWM-Vorstand Thomas Röper-Schültken nannte im Rahmen der Generalversammlung die größten Investitionen im Jahr 2018. Dazu zählten die Erweiterung der Tankstelle in Büren, der Neubau einer Stückgut-Halle und eines Waschparks in Paderborn an der Randebrockstraße, die Installation einer Photovoltaik-Anlage in Erwitte-Horn, der Erwerb des Standortes Liebenau (Hessen), der Kauf einer Tankstelle in Detmold, die Übernahme einer Tankstelle und Errichtung einer Waschanlage in Henglarn, der Kauf des alten Kornhauses in Erwitte sowie die oben genannte Entwicklung der Saatgut-Aufbereitung in Geseke.
Auch im laufenden Jahr wurde und wird weiter investiert: In Lichtenau wird aktuell für 650.000 Euro eine Tankstelle samt Waschpark errichtet, in Salzkotten, Mellrich und Lichtenau installiert die RWM Photovoltaik-Anlagen auf ihren Gebäuden, am Standort Haller Straße in Paderborn wird für 400.000 Euro eine neue Tankstelle gebaut.
„Gesundes Wachstum ohne die Bodenhaftung zu verlieren“, laute die Devise.
Die Mitglieder honorierten die Ausführungen mit wohlwollendem Applaus und einstimmiger Entlastung des Vorstands.
Im Aufsichtsrat gab es drei Änderungen. Engelbert Kaup (er bekam für seine Verdienste die Silberne Ehrennadel des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes) und Hermann Hillebrand stellten sich nicht zur Wiederwahl; für sie wurden Jan Springorum (Erwitte) und Stefan Schlüter (Büren-Weine) in das Gremium gewählt; Jochen Grae-Budde wurde erfolgreich wiedergewählt. Traditionell gab es bei der Generalversammlung auch eine Jubilarehrung. Honoriert wurde Jürgen Kaup (Lichtenau) für 25-jährige Tätigkeit bei der RWM.

V. l.: Aufsichtsratsvorsitzender Ludger Kahr, Prokurist Stefan Wigge, Jubilar Jürgen Kaup, Vorstand Ralf Stöver, Prokurist Stephan Levenig und Vorstand Thomas Röper-Schültken. Foto: Heiko Appelbaum

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