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16.02.2018 16:18 Alter: 125 days
Kategorie: Aktuelles

Raiffeisen Westfalen Mitte eG fordert Wertschätzung für die Landwirtschaft

Birgit Schrowange wünscht sich ein Umdenken der Verbraucher


V. l.: Stephan Levenig (Prokurist RWM), Ludger Kahr (Aufsichtsratsvorsitzender RWM), Thomas Röper-Schültken (Vorstand RWM), Birgit Schrowange, Ralf Stöver (Vorstand RWM) und Stefan Wigge (Prokurist RWM).

„Gute Lebensmittel dürfen ihren Preis haben!“ - Dieses zentrale Statement der TV-Moderatorin Birgit Schrowange fand bei den Landwirten in Anröchte größte Zustimmung. Die Raiffeisen Westfalen Mitte eG (RWM) hatte zur traditionellen Winterveranstaltung geladen und knapp 1000 Gäste - vor allem Mitglieder und Kunden der Genossenschaft - lauschten unter anderem den Ausführungen des prominenten Gastes. Einen Vortrag hielt außerdem der Unternehmer, Arzt, Trainer und Buchautor Dr. Dr. Cay von Fournier. Zunächst sprach RWM-Vorstandsmitglied Thomas Röper-Schültken über aktuelle Entwicklungen in der Landwirtschaft und nahm auch die Politik in die Pflicht: „Wir wollen mehr Wertschätzung für die Landwirte. Allzu oft wird über die Köpfe derjenigen hinweg entschieden, die tagtäglich in den landwirtschaftlichen Betrieben ihr Auskommen sichern müssen.“ Gleichzeitig warb Röper-Schültken darum, mehr Optimismus zu zeigen: „In Deutschland wird vieles schlecht geredet, obwohl es uns sehr gut geht.“ Zusammenhalt und ein in die Zukunft gerichtetes Handeln machten den genossenschaftlichen Gedanken aus. Ein Heimspiel im doppelten Sinne hatte Birgit Schrowange bei ihrem Auftritt in Anröchte. „Meine Eltern hatten seinerzeit selbst einen bäuerlichen Betrieb und meine Wurzeln habe ich im Sauerland“, sprach sich die 59-Jährige in die Herzen der Gäste. Für Aufsehen hatte sie jüngst gesorgt, als sie sich zur altersbedingten Grauhaarigkeit bekannte und seither auf das Färben der Haare verzichtet. Auch das kam beim Publikum gut an. Zudem brach Birgit Schrowange eine Lanze für die Neuen Medien: „Wir können uns den Sozialen Netzwerken nicht mehr verschließen und ich finde es gut, dass die RWM jetzt auf Facebook aktiv ist.“ Das Thema „Veränderung“ stand auch im Fokus der Ausführungen von Dr. Dr. Cay von Fournier. „Es ist keine Frage mehr, ob Sie sich verändern müssen; die einzige Frage ist, ob Sie schnell genug sein werden“, lautet seine These. Dies gelte für die Landwirtschaft insbesondere im Kontext der Vermarktung von Produkten. „Kunden wünschen besondere Produkte. Erzählen Sie eine Geschichte und sorgen Sie allein damit für einen Mehrwert“, appellierte der Unternehmer und hatte zahlreiche Beispiele im Gepäck. Auch hier ist die RWM mit ihren Raiffeisen-Märkten als Partnerin der regionalen Erzeuger vorbildlich. „Wir bieten den Landwirten für die Vermarktung ihrer Produkte ein Podium, das zunehmend genutzt wird“, sagte Thomas Röper-Schültken. „Davon profitieren beide Seiten und ich bin der Meinung, dass das ein Zukunftsmodell sein kann.“ Ludger Kahr, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiffeisen Westfalen Mitte eG, warb abschließend für den genossenschaftlichen Gedanken: „Gemeinsames Handeln ist das Gebot der Stunde. Was vor 200 Jahren mit der Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen begann, müssen wir auch heute mit Leben füllen. Entwickeln wir die Raiffeisen-Idee weiter. Dann sind wir gemeinsam erfolgreich!“ Eingebettet war die Winterveranstaltung in das Raiffeisen-Jahr 2018: Zum 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen gibt es in diesem Jahr bundesweit zahlreiche Aktionen, die an den Begründer des Genossenschaftsgedankens erinnern.


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